

Das Siegsdorfer Naturkunde- und Mammut-Museum, 1995 eröffnet, verdankt seine Entstehung der Entdeckung von 40.000 Jahre alten Mammut-Knochen im Jahre 1975 im sog. Gerhartsreiter Graben und der endgültigen Ausgrabung der gesamten Funde im Jahre 1985.
Anschließend vermachte der Münchner Josef Wührl seine Privatsammlung von Versteinerungen aus dem Chiemgau der Gemeinde Siegsdorf und schaffte somit die Grundlage für die Errichtung dieses südostbayerischen Naturkunde- und Mammut-Museums Siegsdorf.
Das Naturkundemuseum Siegsdorf vermittelt Ihnen auf über 650 m2 Ausstellungsfläche 250 Millionen Jahre Entwicklungsgeschichte Südostbayerns. Anschauliche Grundlagen zur Geologie, die Vielfalt der Versteinerungen und die Giganten der Eiszeit machen Ihren Besuch zum Erlebnis.
Siegsdorf, ein Ort, dessen Untergrund aus Ablagerungen von vier verschiedenen, längst vergangenen Meeren besteht. Wandernde Kontinente falteten diese Meeresböden einst zu den heutigen Alpen auf. In der Eiszeit bildeten diese Meeresböden bei Siegsdorf den Untergrund für eine der bedeutensten Fundstellen von Eiszeittieren.